Vogel des Jahres 2013: Pirol

 

Bild: Stefan Rieben

Als einer der farbenprächtigsten Vögel kann der Pirol auch in Liechtenstein regelmässig beobachtet oder besser gesagt gehört werden. Ist er durch seine scheue Lebensart schwierig zu entdecken, so sind doch seine flötenden Rufe jeden Frühling in Ruggell zu hören, wo diese exotisch anmutende Vogelart von der Renaturierung des Binnenkanals und dem letzten Rest eines echten Auwaldes in Liechtenstein profitiert.

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Phänomen Vogelzug

Die Mauersegler sind schon längst weggezogen, unsere Schwalben sind auch schon Richtung Süden aufgebrochen und die Stare schliessen sich zu grossen Schwärmen zusammen, um auch bald in wärmere Gebiete aufzubrechen. Andererseits kommen aus dem Norden und Nordosten Krickenten, Eichelhäher, Mäusebussarde oder auch Buch- und Bergfinken, um bei uns zu überwintern. Der Vogelzug ist wohl das eindrucksvollste Naturschauspiel, das wir kennen. Alljährlich sind weltweit rund 50 Milliarden Vögel unterwegs.

 

Vogelzugstrasse Alpenrheintal

Unsere Region ist prädestiniert für den Vogelzug, erstreckt sich unser Tal doch von Nord nach Süd. Es ist deshalb kein Zufall, dass immer wieder besondere Vogelarten bei uns beobachtet werden. So machte unlängst ein Säbelschnäbler, ein bei uns sehr selten zu beobachtender Watvogel, in unserer Region Halt. Gerade Watvögel können Hunderte von Kilometern Nonstopp fliegen. Es ist immer wieder erstaunlich, welche Leistungen und welchen Orientierungssinn die Vögel, im Speziellen die Zugvögel erbringen.

 

Der Erlenzeisig ist ein Zugvogel, der invasionsartig auftreten kann.

 

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Wiedehopffamilie in Balzers

Den Engerlingen sei Dank! Der Wiedehopf fühlt sich wohl in Balzers.

Anton Gstöhl, Gärten, Mäls, konnte am 11. August eine ganze Familie auf seiner Grünfläche bei der Nahrungssuche beobachten, auch ein Grünspecht gesellte sich dazu!

Auch bei Daniel Gstöhl, Unterm Schloss, liess sich regelmässig ein Wiedehopfpaar bei der Nahrungssuche beobachten. Ihr Nest wird im Schlosswald vermutet.

60 Jahre CIPRA

Seit 60 Jahren setzt sich die Internationale Alpenschutzkommission CIPRA für Lebens- und Wirtschaftsformen ein, die schonend mit der Natur und den Ressourcen umgehen.

Die zehn Mitgliedsorganisationen Liechtensteins feiern das Jubilum und laden herzlich zu Exkursionen, Veranstaltungen und fröhlichem Zusammensein.

Vom 16. bis 18. August 2012 ist immer etwas los.

“Erlebnisse im Ruggeller Riet” am Freitag, 17. August 2012 wird vom LOV mitorganisiert. Treffpunkt 17.30 Uhr beim Rössle, Ruggell.

Alle sind herzlich eingeladen.

Informationen zum Programm entnehmen Sie bitte nachstehendem Link:

CIPRA-Jubiläumsaktivitäten2012

Vogel des Jahres 2012: Zaunkönig

Porträt

Der Zaunkönig, ist einer der kleinsten Vögel Europas und der einzige Vertreter seiner Familie ausserhalb Amerikas. Der unscheinbare Vogel, der sich die meiste Zeit in dichtem Gestrüpp versteckt und sich eher hüpfend als fliegend durch das Unterholz bewegt, macht vor allem durch seine laute Stimme auf sich aufmerksam. Für den Bau seiner kugelförmigen Nester ist er auf dichtes Unterholz und  liegendes Totholz im Wald angewiesen.

Steil aufgerichteter Schwanz, spitzer Schnabel

Charakteristische Merkmale des Zaunkönigs sind seine geringe Grösse  und sein steil aufgerichteter Schwanz sowie sein spitzer, leicht gebogener Schnabel, welcher ihn als Insektenfresser ausweist. Mit Vorliebe ernährt er sich von Spinnen, Weberknechten, Motten, Fliegen und anderen Insekten. Männchen und Weibchen sind gleich gefärbt: Das Gefieder istrostbraun mit einer dunklen Querbänderung, über dem Auge trägt der Zaunkönig einen weissen Streifen.

Der steil aufgerichtete Schwanz ist ein charakteristisches Kennzeichen des Zaunkönigs.

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Vogel des Jahres 2010: Mehlschwalbe

Die Mehlschwalbe ist vom Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz zum Vogel des Jahres 2010 erkoren worden. Die schwarz-weisse Schwalbe wirbt im Internationalen Jahr der Biodiversität für mehr Biodiversität im Siedlungsraum. Sie benötigt offene Bodenstellen und ein grosses Insektenangebot. Der SVS/BirdLife Schweiz macht daher mit der Mehlschwalbe auf die schwindenden Naturflächen im Siedlungsraum aufmerksam und fordert mehr unversiegelte Flächen und Blumenwiesen in Städten und Dörfern.

 

 

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