Einführungskurs Ornithologie ab Febr. 2022

Gartenbaumläufer am alten Kirschbaum im Brüel

Möchten Sie wissen, welchen Vogel Sie im Winter am Futterbrett sehen oder welcher Piepmatz Sie im Frühjahr mit seinem Gesang erfreut? Im Einführungskurs des Liechtensteinischen Ornithologischen Landesverbandes lernen Sie die häufigsten Vogelarten unserer Region kennen und in der freien Natur selbständig bestimmen. Sie erhalten ausserdem auch einen Einblick in die Biologie der Vögel.
Die Leitung hat wiederum der ausgewiesene Feldornithologe Wilfried Vogt aus Balzers inne. Der Kurs ist in 6 Theorieabende, welche im Haus Gutenberg in Balzers  stattfinden, und in 6 Feldexkursionen aufgeteilt. Über weitere Einzelheiten orientiert Sie der Flyer.

Flyer Einführungskurs in die Ornithologie 2022

Ein Jahr zum Vergessen für den Flussregenpfeifer

Flussregenpfeifer mit Jungem, Bild: Rainer Kühnis

Die diesjährigen Hochwasser im Rhein haben dem Flussregenpfeifer, der auf den Kiesinseln seine Eier legt, den Bruterfolg grösstenteils ver- unmöglicht. Zusammen mit dem im Alpenrhein bekannten Sunk und Schwall ergab sich wieder einmal ein Jahr praktisch ohne flugfähige Jungvögel. „Ein Jahr zum Vergessen für den Flussregenpfeifer“ weiterlesen

Die Feldlerche – Vogel des Jahres 2022 in der Schweiz

Feldlerche im Ruggeller Riet, Bild: Rainer Kühnis

Die Feldlerche bewohnte ursprünglich Steppengebiete, woher auch ihre Vorliebe für weite offene Landschaften rührt. Entsprechend besiedelt sie bei uns die baumlose, reich strukturierte Kulturlandschaft mit Äckern, niedrig bewachsenen Feldern und Feuchtwiesen, aber auch baumlose Hochflächen im Gebirge. „Die Feldlerche – Vogel des Jahres 2022 in der Schweiz“ weiterlesen

Soll man Singvögel im Winter füttern?

Rotkehlchen, in Warteposition für den Futterplatz

Empfehlungen vom Liechtensteinischen Ornithologischen Landesverband LOV
Manch einer bekommt im Winter Erbarmen mit den Vögeln, die Schnee und eisige Temperaturen aushalten müssen und frägt sich, ob er ihnen helfen kann.
In Tausenden von Jahren haben die Vögel Techniken entwickelt, um den winterlichen Bedingungen trotzen zu können. So legen die einen wie Tannenhäher oder Sperlingskauz Vorräte an, auf die sie bei Nahrungsengpässen zurückgreifen können. Andere Arten wie das Schneehuhn graben Schneehöhlen, um Energie zu sparen. Wieder andere, wie unsere Meisen, gleichen die winterlichen Verluste durch grosse Gelege und 2-3 Bruten pro Jahr aus.
Eine Winterfütterung ist deshalb aus der Sicht eines zeitgemässen Vogel- und Naturschutzes nicht notwendig.
Es gibt jedoch auch positive Seiten der Winterfütterung. So bereiten Beobachtungen an Futterstellen Jung und Alt viel Freude. Die Beziehung zu verschiedenen Vogelarten wird gefördert. Die Gewissheit, etwas für die Natur getan zu haben, fördert die Zufriedenheit.
Wer Vögel füttert, sollte aber einige Punkte beachten: „Soll man Singvögel im Winter füttern?“ weiterlesen

Verkaufsstellen Futterklötze

Die von den Vereinen des LOV hergestellten Futterklötze können an folgenden Verkaufsstellen bezogen werden:

Balzers Blumenwerk, Arinette Hasler, Fürstenstrasse 39
Wilfried Vogt, Gatterbach 21
Landi Wartau, Trübbach
Eschen Eisenwaren Victor Schächle, Haldengasse 17
Mauren Vogelparadies Birka
– Mittwoch von 14 – 17 Uhr,
– Samstag, von 10 – 12 Uhr und 14 – 18 Uhr
– Sonntag, von 10 – 17 Uhr
Landi Buchs
Ruggell REC, Ruggeller Einkaufzentrum
Schaan Lipovac Laso, Gemüse- und Gartencenter, Steckergasse 4a
Schellenberg Dorfladen
Triesenberg Herbert Aemisegger, Schlossstrasse 17
Vaduz Auhof, Kirchstrasse 18